Queere contemporary Young Adult mit spannendem Zeitreise-Twist
Riley Iverson weiß, dass es keine gute Idee ist, für einen heterosexuellen Jungen zu schwärmen. Jackson Haines aber zieht ihn sofort in seinen Bann – vor allem, weil er dem Jungen aus Rileys Träumen, in den er unsterblich verliebt ist, verblüffend ähnlich sieht. Doch die Visionen, die Riley in die verschiedensten Epochen der Geschichte zurückversetzen, enden jedes Mal im Tod.
Als Jackson von denselben Träumen heimgesucht wird, ist klar: Ihre Verbindung reicht über Zeit und Raum hinaus. Können sie in der Gegenwart ihre Liebe bewahren, ohne dass sich das Schicksal wiederholt?
Inmitten eines konservativen und queer-feindlichen Umfelds in Florida erzählt dieser gefühlvolle Roman von Ausgrenzung, Freundschaft und dem Mut, sich selbst und seine wahre Liebe zu finden – gegen alle Widerstände.
EUR 19,99
Ullstein eBooks; 1. Edition
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Draußen in der Wüste, an einem Ort namens \"Palace\", kümmert sich ein junger Mann um eine sterbende Seele, um jemanden, den er einmal flüchtig kennengelernt hat, der aber immer wieder an den Rändern seines Lebens herumgeistert: Juan Gay. Juan möchte unbedingt, dass Nene sich um die Wiederentdeckung eines verloren geglaubten Buchs kümmert: \"Sex Variants: A Study of Homosexual Patterns\". Darin: Berichte, die im frühen zwanzigsten Jahrhundert von einer queeren Forscherin, Jan Gay, gesammelt wurden, deren bahnbrechende Arbeit dann von einem Ausschuss übernommen und deren Name begraben wurde. Während Juan auf sein Ende wartet, erzählen er und Nene sich gegenseitig von Momenten der Freude und des Vergessens; sie lassen Lieben, Leben, Mütter, Väter, kleine Helden wieder auferstehen.
»Ein glühendes und funkelndes Stück Literatur.« Esquire
»Torres\' Prosa hat die Intensität von Poesie.« Independent
»Oszillierend zwischen Gewalt und Zuneigung, Pathos und Humor, wird die Geschichte durch Torres\' frische und kunstvolle Prosa bereichert.« Observer
Einst war Barnsley ein Zentrum der Industrie; ein Ort, in dem die Männer unter Tage gingen, um in der Dunkelheit in Staub und Schlamm zu wühlen. Ihre harte Arbeit bedeutete etwas. Doch seitdem die Grube geschlossen wurde, prägt einzig die Vergangenheit die Stadt.
Wie bereits ihr Großvater und Vater arbeiteten die Brüder Alex und Brian jahrzehntelang in den Minen. Nur Alex‘ Sohn Simon kann sich kaum mehr an die Zeche der Stadt erinnern. Einmal in der Woche steht er als Drag Queen auf der Bühne, ansonsten verdient er Geld im Callcenter und durch Sexarbeit. Während sein Vater von Erinnerungen eingeholt wird, die ihn in eine Identitätskrise stürzen, bereitet sich Simon auf seinen größten Auftritt vor.
Herzgrube ist ein Roman über Queerness in einer dafür unmöglichen Umgebung, über Gemeinschaft und Einsamkeit. Voller Bildgewalt und Poesie zeichnet Andrew McMillan das Porträt dreier Generationen und das einer postindustriellen Kleinstadt auf der Suche nach einer neuen Identität.
Immer mehr Menschen leben queer – je nach Alter geben 5 bis 15 Prozent der deutschen Bevölkerung an, nicht (nur) auf das eigene Geschlecht zu stehen. So ist es auch bei Louise Morel. Nach mehreren bequemen, mittelguten Beziehungen mit Männern fand sie mit fast 30 Jahren heraus, dass es eine fantastische Alternative gibt – und wurde lesbisch.
Mit ihrem Buch ermutigt sie Frauen, die tiefe emotionale Verbindung mit Frauen zu spüren, ihr Begehren zu erforschen und die ewigen Kämpfe in heterosexuellen Beziehungen hinter sich zu lassen. Morel fordert die Leserinnen heraus, ihre Überzeugungen in Sachen Sexualität zu überdenken, und klärt viele praktische Fragen: Wie geht es weiter, wenn ich eine Frau geküsst habe und elektrisiert war? Wie funktioniert eigentlich lesbischer Sex? Wie gestalte ich mein Coming-out, und wie gehe ich mit unpassenden Fragen dazu um? Ihr Buch feiert das queere Leben und ist die perfekte Begleitung bei den ersten Schritten in eine neue Denk-, Gefühls- und Lebenswelt.
Sie machte als Georg Kellermann beim WDR Karriere, war als Korrespondent in Paris und Washington und wurde schließlich Studioleiter in Bonn, Duisburg und Essen. Und sie führte über vier Jahrzehnte ein Doppelleben, denn privat lebte Georgine Kellermann schon lange als Frau: Sie fuhr in Pumps mit dem Auto bis in die Tiefgarage und war im Büro dann wieder Georg. Das Coming-out plante sie erst für den Tag ihrer Pensionierung. Zu groß war die Angst, man würde über sie lachen und in der Branche nicht mehr ernst nehmen. 2019, auf dem Weg in die USA, hat sie von einer Minute auf die andere Schluss gemacht mit dem Versteckspiel. Sie outete sich als Frau. Als trans Frau. Seitdem kämpft sie für mehr Toleranz, Sichtbarkeit und Normalität in unserer Gesellschaft.
Georgine Kellermanns Buch ist nicht nur die Geschichte ihres persönlichen und bewegenden Lebenswegs, sondern auch eine Ermutigung für alle, das Leben zu führen, das sie wirklich leben möchten.
Die literarische Sensation aus Spanien: Eine queere Held:innenreise
In einen gefallenen Engel, einen Herointoten auf den Straßen von San Blas, verliebt sich die Erzählerin dieses Romans zum ersten Mal. Sie, die im Körper eines Jungen aufwächst, und nur hinter verschlossenen Türen kurze Momente gestohlenen Glücks mit Rouge und Lippenstift ihrer Mutter hat, zeichnet ihren Weg nach: Beginnend in einem Arbeiterviertel Madrids, das nicht weiter entfernt sein könnte von der schillernden Hauptstadt Spaniens, deren Nachtleben in den Achtzigern ein Zentrum der queeren Szene wird. Während sie aufwächst, diskutieren Familien unironisch, ob ein drogensüchtiger oder ein homosexueller Sohn das schwerere Schicksal sei, und so sind es die Außenseiter:innen – triumphale Nymphen und wilde Chimären –, die ihr zu Wegbegleiter:innen werden. Zwischen Armut und Gewalt, politischer Klassenunterdrückung und Momenten heimlicher Solidarität wird sie langsam, quälend langsam, zu der, die sie immer schon war.
»Ich empfehle Ihnen ausdrücklich Alana Porteros Roman Die schlechte Gewohnheit zu lesen. Er zeigt, wie viel Leid und Schmerz daraus resultiert, im falschen Körper geboren worden zu sein – und wie gefährlich es sein kann.« Pedro Almodóvar
Die schlechte Gewohnheit ist eine umgekehrte Heldenreise, verfasst in gleißend schöner Sprache, in der schillernde Außenseiter sich zu einer Gemeinschaf formen, die das Überleben möglich macht. Erzählt mit dem Klassenbewusstsein von Annie Ernaux, der literarischen Innovation von Andrea Abreu, der Lust am Grenzensprengen von Virginie Despentes und dem Sinn für Außenseiterfiguren von Pedro Almodóvar, ist der Roman gleichermaßen erschütternd wie heilsam.
Der lang erwartete neue Roman von Aleksandar Hemon
Als Erzherzog Franz Ferdinand an einem Junitag des Jahres 1914 in Sarajevo eintrifft, ist Rafael Pinto damit beschäftigt, hinter dem Tresen der Apotheke, die er von seinem Vater geerbt hat, Kräuter zu zerkleinern. Es ist nicht ganz das Leben, das er sich während seiner Studententage im libertären Wien vorgestellt hatte, aber es ist nichts, was ein Schuss Laudanum, ein Spaziergang und Tagträumereien nicht in Wohlgefallen auflösen könnten.
»Als Schriftsteller ist sich Hemon bewusst, wie trickreich man Erinnerungen verfälschen kann, damit sie literaturtauglich werden. Für die Leser sind sie ein Geschenk.« NZZ
Und dann explodiert die Welt. Der Krieg verschlingt alles, was er kannte, und das Einzige, worauf Pinto hinlebt, ist die Zuneigung von Osman, einem Kameraden, einem Mann der Tat, der Pintos poetische Seele komplementiert. Ein charismatischer Geschichtenerzähler und Pintos Beschützer und Liebhaber.
Gemeinsam entkommen Pinto und Osman den Schützengräben und geraten in die Fänge von Spionen und Bolschewiken. Während sie über Berge und durch Wüsten reisen, von einer Welt in die andere, bis nach Shanghai, ist es einzig Pintos Liebe zu Osman, die überleben wird.
Die große, zärtliche, mitreißende Geschichte umspannt Jahrzehnte und Kontinente – und wird Sie erschüttern, wie es die Bücher von Hanya Yanagihara und Douglas Stuart vermögen.
Ein Roman über Vergeben und Heilen – und eine mitreißende Liebesgeschichte
Als Sara, Barkeeperin im teuren Szenelokal Yerba Buena, Emilie kennenlernt, die für das Restaurant die Blumen arrangiert, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch ihre Lebensgeschichten könnten kaum unterschiedlicher sein: Sara ist mit siebzehn aus dem White-Trash-Drogensumpf ihrer Kleinstadt nach Los Angeles geflohen. Dass sie ihren zehnjährigen Bruder zurücklassen musste, wirft sie sich heute noch vor. Emilie ist die Tochter einer gutbürgerlichen kreolischen Familie, hat aber immer darunter gelitten, dass sich die gesamte Aufmerksamkeit der Eltern auf Emilies drogenabhängige Schwester Colette richtet.
Doch gerade als Sara und Emilie glauben, miteinander ein neues Zuhause gefunden zu haben, holt ihre Vergangenheit sie ein.
»Wilde Minze ist zärtlich und innig, eine umwerfende, sinnliche Erkundung der kostbarsten Momente des Lebens. Ein Lesegenuss!« Charlotte McConaghy
Alexa ist mitten in ihren Zwanzigern und lebt als aufgeklärte, lesbische Frau zwischen Berlin und Köln. Als typischer Millennial war sie in den letzten Jahren damit beschäftigt, sowohl sich selbst als auch ihre Rolle in der Gesellschaft zu finden.
Sie erzählt die Geschichte ihrer Selbstfindung anhand von intimen Tagebucheinträgen, unverblümten Gedanken und schonungslosen Reflexionen. Es geht um enge gesellschaftliche Ansprüche und Selbstbestimmung, um Scham, Sexualität und Selbstliebe, um Panikattacken und den Wunsch nach einem authentischen, leidenschaftlichen Leben.
Mit ihrer eigenen Geschichte ermutigt sie die Leser:innen dazu, gesellschaftlich vorgelebte Normen aufzubrechen, und der eigenen Intuition gegen alle Widerstände zu folgen.
Der erste Fall für Gentleman-Detektivin Toni Russo – seien Sie gespannt!
Toni Russo ist eine junge Italienerin, die sich am liebsten frei von den starren Konventionen in Männerkleidung durch Berlin bewegt. In der Silvesternacht von 1900 auf 1901 ändert sich ihr Leben von Grund auf: Sie verliebt sich in Grete, eine Tochter aus gutem Haus, und ahnt, was es heißen könnte, glücklich zu sein. Doch dann stoßen die beiden Frauen auf die grausam zugerichtete Leiche von Tonis Onkel Francesco. Die Behörden vermuten einen Bandenmord zwischen rivalisierenden italienischen Familien und stellen die Ermittlungen schnell ein. Weil Toni sicher ist, dass Francesco in keiner Gang war, ermitteln sie und Grete auf eigene Faust weiter, um Francescos wahren Mörder überführen zu können. Sie rechnen jedoch nicht damit, wie tief der Sumpf aus Gewalt und Korruption reicht ...
Toni und Grete sind ein ungewöhnliches Duo, das den historischen Roman ordentlich aufmischen wird!
Der Bestsellererfolg aus den USA - nominiert für den Women\'s Fiction Prize
»Einer der gefeiertsten Romane des Jahres.« Time
Reese und Amy waren ein glückliches Paar, zwei Transfrauen in New York mit dem Traum von einer Familie. Doch dann entschloss sich Amy, wieder als Mann zu leben, und die Beziehung zerbrach. Als Ames drei Jahre später seine Chefin Katrina, eine starke, unabhängige Frau, schwängert, fasst er den Plan, dieses Kind gemeinsam zu dritt aufzuziehen. Ungewöhnlich - aber machbar. Ein moderner Gesellschaftsroman, der den Nerv der Zeit trifft.
»Dieser hinreißende Roman erweckt die Marilyn Monroe und Elizabeth Taylor in uns allen.« Kirkus Review
Die einstige Hollywood-Filmikone Evelyn Hugo ist endlich bereit auszupacken und die Wahrheit über ihr schillerndes Leben und ihre skandalösen sieben Ehen zu erzählen. Sie fragt die Lokaljournalistin Monique Grant als Ghostwriterin an. Monique ist darüber mehr als erstaunt, schließlich hat sie seit Jahren keinen großen Artikel mehr geschrieben. Könnte das ihre Chance sein?
In ihrem luxuriösen Apartment über den Dächern Manhattans beginnt Evelyn Monique ihre Geschichte zu erzählen: vom Aufstieg in der Männerwelt Hollywoods, den goldenen Jahren der Filmbranche und einer geheimen großen Liebe, deren Scheitern der Preis für ihren Erfolg war. Als sich die Geschichte dem Ende nähert, begreift Monique schließlich, auf welch schmerzhafte Weise ihr Leben mit dem des Hollywoodstars verbunden ist ...
»Ich wollte hundert Prozent Pornographie und hundert Prozent hohe Kunst schaffen.« Garth Greenwell
Nach dem Treffen mit einem Mann, dessen Spuren er noch lange auf seiner Haut tragen wird, läuft ein junger Lehrer durch die nächtliche Stadt, die ihm in den vergangenen Jahren ein Zuhause geworden ist, und schwört sich, dass dies das letzte Mal war. Doch er kennt sein Begehren, und noch während er den Vorsatz fasst, weiß er, dass er zurückkehren wird – vielleicht nicht zu diesem Mann, doch zu einem wie ihm. Die Stadt, Sofia, vibriert vor Hoffnung und Unruhe; der Lehrer, ein Amerikaner, wird sie bald verlassen. In den Wochen vor seiner Abreise spürt er den Beziehungen zu denen nach, die ihn geprägt haben, und die er seinerseits geprägt hat: Schüler, Geliebte, die wenigen Freunde.
In schmerzlich klarer, ergreifend schöner Prosa erzählt Garth Greenwell davon, wie wir nach Verbindung streben: zu den Menschen, die wir lieben. Zu den Orten, die wir bewohnen. Und zu uns selbst.
Marty Plunkett war ein seltsamer Junge: ein Träumer - hochbegabt und eigenbrötlerisch. Doch im Kopf dieses Jungen ging Schreckliches vor ... So unglaublich es auch scheinen mag: Nichts in diesem Buch über die verdunkelte Seele eines Killers ist der bloßen Fantasie entsprungen, denn das Buch basiert auf gründlichen Recherchen mehrerer authentischer Kriminalfälle.
„Ellroy ist ein amerikanisches Phänomen, eine Kultgestalt zwischen Thomas Pynchon und Jeff Koons.“ Die Zeit
„Ellroy ist der wohl wahnsinnigste unter den lebenden Dichtern und Triebtätern der amerikanischen Literatur.“ Süddeutsche Zeitung
„Er schreibt die blutigsten Krimis Amerikas.“ Zeit-Magazin
„Anarchisch kaputt, sexbesessen und mit einem unheimlichen Gespür für alles Pathologische, Zerstörerische ... Aus seinen Büchern weht der Wind des Bösen.“ Bücherjournal
„Ellroy ist der wichtigste zeitgenössische Kriminalautor... seine Romane beginnen da, wo die Recherchen der Polizei nicht mehr weiterführen, und wenn sie enden, sind die Morde zwar geklärt, aber nichts wird dadurch besser.“ Der Spiegel
„Einer der größten amerikanischen Autoren aller Zeiten.“ L.A. Times
Drei Jahrhunderte, drei Versionen des amerikanischen Experiments: In ihrem kühnen neuen Roman – dem ersten seit Ein wenig Leben – erzählt Hanya Yanagihara von Liebenden, von Familie, vom Verlust und den trügerischen Versprechen gesellschaftlicher Utopien.
1893, in einem Amerika, das anders ist, als wir es aus den Geschichtsbüchern kennen: New York gehört zu den Free States, in denen die Menschen so leben und so lieben, wie sie es möchten – so jedenfalls scheint es. Ein junger Mann, Spross einer der angesehensten und wohlhabendsten Familien, entzieht sich der Verlobung mit einem standesgemäßen Verehrer und folgt einem charmanten, mittellosen Musiklehrer.
1993, in einem Manhattan im Bann der AIDS-Epidemie: Ein junger Hawaiianer teilt sein Leben mit einem deutlich älteren, reichen Mann, doch er verschweigt ihm die Erschütterungen seiner Kindheit und das Schicksal seines Vaters.
2093, in einer von Seuchen zerrissenen, autoritär kontrollierten Welt: Die durch eine Medikation versehrte Enkelin eines mächtigen Wissenschaftlers versucht ohne ihn ihr Leben zu bewältigen – und herauszufinden, wohin ihr Ehemann regelmäßig an einem Abend in jeder Woche verschwindet.
Drei Teile, die sich zu einer aufwühlenden, einzigartigen Symphonie verbinden, deren Themen und Motive wiederkehren, nachhallen, einander vertiefen und verdeutlichen: Ein Town House am Washington Square. Krankheiten, Therapien und deren Kosten. Reichtum und Elend. Schwache und starke Menschen. Die gefährliche Selbstgerechtigkeit von Mächtigen und von Revolutionären. Die Sehnsucht nach dem irdischen Paradies – und die Erkenntnis, dass es nicht existiert. Und all das, was uns zu Menschen macht: Angst. Liebe. Scham. Bedürfnis. Einsamkeit.
Zum Paradies ist ein Wunderwerk literarischer Erfindungskraft und ein Kunstwerk menschlicher Gefühle. Seine außergewöhnliche Wirkung gründet in seinem Wissen um den Wunsch, jene zu beschützen, die wir lieben: Partner, Liebhaber, Kinder, Freunde – unsere Mitmenschen. Und den Schmerz, der nach uns greift, wenn wir das nicht können.
„Fabrice Humbert legt eine brillante Reflexion auf unsere Beziehungen zu Fiktionen und Erzählungen vor, die er auf meisterhafte Weise mit einer spannenden Krimihandlung verknüpft.“ Le Monde
Er war sein Retter gewesen, damals, als Adam Vollmann mit seiner Mutter von Washington, D.C. nach Colorado gezogen ist. Ethan Shaw war das Idol jedes Jungen und der Schwarm aller Mädchen auf der Highschool in Drysden und der Einzige, dem sich der jugendliche Adam freundschaftlich zugetan fühlte. Und dieser Ethan Shaw soll zu dem Mann geworden sein, der Adam nun von den Bildschirmen des New Yorker Times Square entgegenstarrt? Zu einem landesweit gesuchten Verbrecher? Adam will es nicht glauben und fährt zurück nach Drysden, um die Wahrheit herauszufinden. Aber was ist die Wahrheit in einer Welt, in der jede/r jederzeit alles sagen kann, in der es um Aufmerksamkeit um jeden Preis geht, um Quoten und Auflagen? Wie ist es möglich, zu der einen wahren Geschichte hinter all den Geschichten vorzudringen? Und wer schützt einen davor, auf der Suche nach der Wahrheit nicht selbst den Bezug zu ihr zu verlieren?
Albert Entwistle vermeidet so viel Kontakt wie möglich mit den Bewohnern der Kleinstadt Toddington, was als Postbote des Orts umsichtige Planung erfordert. Doch als er pensioniert wird und auch noch seine Katze stirbt, nimmt er seinen Mut zusammen und beschließt den Menschen nicht länger aus dem Weg gehen. Stück für Stück schließt er unerwartete Freundschaften und begibt sich mit deren Hilfe auf die mühsame Suche nach seiner Jugendliebe George. Ein zartes und einfühlsames Buch über den Mut, sich der Welt zu öffnen.
»Bill Kaulitz ist eine der charismatischsten Figuren der Musikwelt.« Süddeutsche Zeitung
»Er wäre heute nicht dort, wo er ist, hätte er nicht bedingungslos zu sich selbst gestanden.« Vice
Als Gesicht der Band Tokio Hotel wurde Bill Kaulitz für sein exzentrisches Auftreten geliebt, belächelt, bewundert und gehasst wie kein Zweiter. Fans verehrten seinen androgynen Style, die Presse reagierte mit Ratlosigkeit und Spekulationen über seine sexuelle Identität. Als der Rummel um die eigene Person gefährliche Ausmaße annahm, floh Bill mit seinem Zwillingsbruder Tom nach Los Angeles.
Von dort blickt er auf die ersten dreißig Jahre seines Lebens zurück. Aufgewachsen in der Nähe von Magdeburg, war Bill Anfeindungen und Unverständnis gewohnt, ließ sich aber nie beirren und verfolgte konsequent seine künstlerischen Visionen und seinen Traum eines Lebens abseits von provinzieller Enge. Zum ersten Mal erzählt er hier offen von seiner Kindheit im Nirgendwo, von Tokio Hotels überwältigendem Erfolg, aber auch von Eskapaden, Einsamkeit und der besonderen Beziehung zu seinem Bruder Tom.
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