... davon ist momentan häufig die Rede, bezogen auf die (fragile) Weltlage insgesamt. Veränderungen passieren auch in jedem privaten Leben. Die Beiträge handeln von Schule. Umzüge, erste Liebe, Outing vor der Herkunftsfamilie. Kinder. Pubertät. Klimakterium. Krankheit. Operationen. Ende einer Beziehung. Erfahrungen im Bereich Sexualität. Tod einer nahestehenden Person. Wechsel von Identitäten. Verlust der Arbeitsstelle. Manche Umbrüche „passieren“ uns, andere führen wir aktiv und bewusst selbst herbei. Auch die Weltlage, zum Beispiel der Klimawandel, das Artensterben, können zu aktiv herbeigeführten Umbrüchen im Leben führen, einst gerne Fleisch essende Menschen werden vegan etc. Oder die Entscheidung zu Flucht und Neubeginn in einem anderen Land. Wie werden solche Wendepunkte erlebt? Wie ein point auf no return, den wir ganz klar wissen? Oder konstruieren wir ihn erst nachträglich, als Erzähler*innen unseres Lebens? Und wird danach alles besser? Oder einfach nur anders? Essays, Sachtexte, private Berichte, Kurzgeschichten, Gedichte, Bilder. Zur Reihe \"Mein lesbisches Auge\": „Vermutlich liegt es gerade am mutigen und egalitären Konzept, dass diese Reihe überlebt hat. Es gibt keine Hierarchien in derTextauswahl, keinen Starkult um den Bekanntheitsgrad der Autor*innen, keine feste Definition von Lesbischsein und keine Einschränkungen in der Ausdrucksform. Es ist schön, sonderbar, professionell, überraschend. Niemals ist es gefällig ...sie zeigen mehr als lesbische Realitäten, sie zeigen eine Utopie.“ (Stephanie Kuhnen, Siegessäule)
Zweisprachig Deutsch und Englisch, English-German. Polarisierung, Stress und Unsicherheit der augenblicklichen Weltlage können Beziehungen stark belasten und das gilt natürlich auch für unsere queere Community. Deshalb konzentriert sich dieser Band auf alle möglichen Formen von erotischer Verbindung und Stärkung. Leidenschaftliche Begegnungen inmitten von Konflikten – intime Darstellungen von Begierde in Zeiten des Aufruhrs – Sexual Healing – Ist der Militärfetisch noch zeitgemäß? – Intime Solidarität – Erotische Kunst, die Liebe als Quelle von Stärke und Optimismus darstellt – Pornografische Zärtlichkeit – Verbindendes trotz unterschiedlicher Herkunft, Interessen und Lebensweise. -------------- Polarization, stress and uncertainty can put a lot of strain on the bonds between people and of course also have an impact on our community. That\'s why we focus on all sorts of sensual human connections in this book. Passionate encounters amid conflict, intimate portrayals of desire during times of turmoil – Sensual healing as a remedy for past wounds and divisions – Can we still indulge in the military fetish? – Erotic solidarity and intimate support – Erotic art that portrays love as a source of strength and optimism – Pornographic tenderness – Celebration of diverse desires across different identities and backgrounds.
Ariane, die 25-jährige Ich-Erzählerin, gesteht, jemanden getötet und die Leiche versteckt zu haben. Hat sie das wirklich getan? Nach dem angeblichen Tod ihrer Mutter musste sie von der Großstadt in ihr Heimatdorf Zwangen zurückkehren, wo Trunkenheit, Gewalt und bizarre Traditionen herrschen. Oft besucht sie ihre Oma Rosi im örtlichen Irrenhaus. Ein spannender Krimi mit einigen brutalen Szenen, zugleich eine Geschichte über Einsamkeit, Selbstfindung, lesbische Liebe und Rebellion.
In erneut 72 Berliner Szenen erzählt Joey Juschka von den Straßen und Menschen, von Philosophie und Mission, von Türsteher, Gärtner, Knirps und Oma, Postbote, Skelett, von Touri und Meise und Nachbar und Arzt zu feministischem Urgestein. Es geht auch um Flirtkrisen und Gruppenzwang, Urlaubsbrüste und Wegegeld, peinliche Getränke und schnelle Tauschgeschäfte (mit diskretem Kacka), dringendes Surren, Heizung auf Urlaub, Pfandflaschenblues, Psychotauben und Tierschwitzerei – und natürlich die schlimmen Sachen, die man mit Decken anstellen kann. Berliner Szenen in 6 Kapiteln. Und für alle, die weitere Szenen lesen möchten, der erste Band: „Gerne, die Dame. Berliner Szenen“.
Für alle, die in Berlin zuhause sind oder nach Berlin reisen und ungewöhnliche, schräge Szenen und Orte kennenlernen möchten. Es geht um Klobesuche mit und ohne Geschlechtsverwirrung, spielende Kinder, kotzenden Katzen, Hausmeister mit exzellentem Zeitgefühl, versehentlich vertauschte Kontaktlinsen, Makler mit Wäscheständern, laut grölende Frauen, orangene Männer, sterbende Fans – Berlin! Von Intimitäten und Ämtern, vom Jagen und Schreien, von Regeln und Vertraulichkeiten. Joey Juschka beobachtet die Stadt und erzählt 72 Berliner Szenen, in unterhaltsamen Kurzgeschichten zu wahren Begebenheiten und Orten aus Berlin ...
Das Gefühl der Einsamkeit kennen wir vermutlich alle. Einsamkeit betrifft keineswegs nur Alte. Sie ist schambesetzt, weil niemand gern zugibt, sich einsam zu fühlen. Sie kann, phasenweise, in allen Altersgruppen auftreten, auch in der Kindheit oder in der naturgemäß melancholischen Jugend. Erzählungen und Sachtexte. Wie fühlt sich Einsamkeit an? Wie beginnt sie, wie hört sie auf? Wie unterscheidet sich das Gefühl der Einsamkeit vom Alleinsein. Auch das Thema \"gerne Alleinsein\" kommt vor, und Einsamkeit in Liebesbeziehungen, in Gruppen. Auch um das \"Gegenteil\" geht es: um „zu viel“, zu viel Nähe, zu eng, zu viel Geselligkeit. Denn auch das Gegenteil von Einsamkeit kann zum Problem werden: ständig aufeinander hocken, entweder in einer (zu engen) Liebesbeziehung oder in Gruppen- oder Familienzusammenhängen, im Beruf. Und natürlich geht es auch um die Subkultur: Einsamkeit in der Community. Weil wir uns dort nicht wohlfühlen oder kein Teil davon sind. Mit Bildserien von Anja Müller, Toni Karat, Lilith Terra, Camilla Storgaard u.a.
Ein Buch mit lebendigen und freien Beschreibungen einer wilden Zeit: Die 90er Jahre in Ljubljana. Es geht um LGBT-Gemeinschaften, die junge Queer-Szene und um Drogen, Affären, Liebe und Rave-Partys im Überfluss, ein Clubleben, das von Aktivismus und Rebellion geprägt war. Die ewige Studentin Jana bewegt sich in der Szene und gerät in eine heiße Liebesgeschichte. Nach einer schwierigen Trennung muss sie sich ihren Dämonen stellen ... Das Land ist kurze Zeit zuvor unabhängig geworden, zugleich verstärken sich Hassreden gegen Minderheiten. Jana und ihre Clique leben am Rand der Gesellschaft, auch wegen ihrer sexuellen Orientierung.
Pressestimme
„In \'Die Pontonbrücke\' zoomt Tratnik extrem nah an ihre Charaktere und deren Szene heran. […] Diese Perspektive führt dazu, dass man beim Lesen auf Janas Schulter zu sitzen meint oder sogar in ihrem Kopf, aus dem sie sich an manchen Tagen die Augen herausstechen möchte. […] Wie Jana es schafft, sich eine brückenartige Hilfskonstruktion über ihre Ängste und Abgründe zu bauen, ist packend zu lesen. Und dank Tratniks Talent für schnelle, oft auch witzige Dialoge, zudem sehr kurzweilig.“ (Nadine Lange, Der Tagesspiegel, 12.10.2023)
Die ewige Studentin Jana lebt in den 90er Jahren in Ljubljana in Slowenien, eine Zeit des politischen Wandels (das Land ist gerade unabhängig geworden), zugleich verstärken sich Hassreden gegen Minderheiten. Jana und ihre Freunde leben am Rand der Gesellschaft, auch wegen ihrer sexuellen Orientierung. Nach einer schwierigen Trennung muss Jana sich ihren Dämonen stellen ... Ein Buch mit lebendigen und freien Beschreibungen einer wilden Zeit. Es geht auch um die Gründung von LGBT-Gemeinschaften, das Entstehene ienr Queer-Szene, Drogen, Rave-Partys im Überfluss und einem Clubleben, das von Aktivismus und Rebellion geprägt war.
Kluge, überraschende und genaue Beobachtungen und neue Sichtweisen rund um die Themen „Geschlecht“, „Gender“, „Jenseits von Geschlecht“. Yoko Tawada betrachtet Sprache und Wörter, den Alltag, literarische Werke, die Körper (doch was ist der Körper, was die Seele?) und Historisches aus verschiedenen Kulturen. Ihre Perspektive ist die einer „poetischen Ethnologin“. Nichts bleibt diesem Blick selbstverständlich, kleinste Dinge werden aufmerksam betrachtet und so beschrieben, dass unser Alltagsverständnis in Frage gestellt ist, wir die „Welt mit neuen Augen sehen“. Yoko Tawada hat sich immer wieder mit Verwandlungen beschäftigt, mit Zwischenwesen, Zwischenzuständen jenseits von Geschlecht. Ihr Buch wirft erfrischende, erweiternde Lichter auf die teils polemisch geführte Gender-Debatte und auf vieles aus dem Leben mehr.
Zwei frauenbewegte Frauen retten mit wenig Geld und der Hilfe Vieler drei alte Häuser: ein altes Bauernhaus auf der Insel La Palma, eine alte Mühle im ehemaligen „Zonen-Rand-Gebiet“ und ein kleines Stadthaus in München. Sie geben den Häusern neues Leben, mit großem Respekt vor den Menschen, die diese Orte einst geschaffen, geliebt und mit ihrer eigenen Geschichte gefüllt haben. So entstehen nicht nur Bilder aus der eigenen Lebens-Geschichte und Zeugnisse von Freundschaft über sprachliche und sonstige Grenzen hinaus, sondern auch Bilder von der Lebensrealität in Deutschland und auf den kanarischen Inseln zwischen den Weltkriegen, vom Aussterben traditioneller Handwerke wie der Klein-Müllerei nach dem Krieg, genauso wie Bilder von der Geschichte der Auswanderer, die zur Zeit des Spanischen Bürgerkriegs ihre Häuser auf den Kanaren verlassen mussten.
Kluge, überraschende und genaue Beobachtungen und neue Sichtweisen rund um die Themen „Geschlecht“, „Gender“, „Jenseits von Geschlecht“. Yoko Tawada betrachtet Sprache und Wörter, den Alltag, literarische Werke, die Körper (doch was ist der Körper, was die Seele?) und Historisches aus verschiedenen Kulturen. Ihre Perspektive ist die einer „poetischen Ethnologin“. Nichts bleibt diesem Blick selbstverständlich, kleinste Dinge werden aufmerksam betrachtet und so beschrieben, dass unser Alltagsverständnis in Frage gestellt ist, wir die „Welt mit neuen Augen sehen“. Yoko Tawada hat sich immer wieder mit Verwandlungen beschäftigt, mit Zwischenwesen, Zwischenzuständen jenseits von Geschlecht. Ihr Buch wirft erfrischende, erweiternde Lichter auf die teils polemisch geführte Gender-Debatte und auf vieles aus dem Leben mehr.
Das lesbische Auge 2022 erscheint mit einem Themenschwerpunkt: \"Arbeit\" . Autobiografische Texte: Was arbeiten wir. Konkrete Einblicke in verschiedene Arbeitselten, Berufe. Arbeiten wir gerne, vielleicht sogar mit Leidenschaft, oder ist es nur ein Broterwerb? Was arbeiten/arbeiteten unsere Eltern? Ist das von Bedeutung für unser eigenes Berufsleben? Arbeiten wir (als) das, was wir uns in Kindheit und Jugend erträumt haben, oder etwas komplett anderes? Wie kam es dazu? Wie viel unseres Lebens macht Arbeit aus? Falls wir mit einer Partnerin leben – was arbeitet sie? Und gibt es hin und wieder Konflikte wegen der Arbeit? Arbeit und Liebe ... Sind wir bei unserer Arbeit out? Wenn ja, war das schwierig? Oder sind wir nicht out? Warum nicht? Bilder aus der Arbeitswelt, u.a.: Lesbisch, queer, butch in Berufskleidung. Auch die Ausgabe \"Mein lesbisches Auge 21\" hatte schon ein übergeordnetes Thema und ist ein schöner, üppiger, spannender, intimer Sonderband zum Thema »Kindheit, Jugend, regionale Herkunft/Herkunftsorte«, davor beinhalteten die Bände der Reihe jeweils viele Themen rund um lesbisches Leben, Lieben, Erotik ...
Nach dem großen internationalen Erfolg mehrerer themenorientierter Ausgaben wie dem „Tom of Finland Foundation Special“, „Berlin Gay Metropolis“ und „Outdoors“ ist die mittlerweile neunzehnte Ausgabe der schwulen Kult-Anthologie dem provokanten Thema „Sex Utopia“ gewidmet. Es geht um die Erforschung erotischer Utopien, den Sex der Zukunft oder die Zukunft des Sex, um geheime Wünsche, Fantasien und Geschichten, um feuchte Träume und die Bilder, die die Künstler bisher noch nicht zu zeigen gewagt haben. Es geht um Freiheit und Experimente mit Neuem. Wie in den vorangegangenen Ausgaben gibt es Essays, Gedichte und Kurzgeschichten von renommierten Autoren und neuen Talenten – sowie Gemälde, Zeichnungen und Fotos von internationalen Künstlern, darunter Stars wie das französische Duo Pierre et Gilles, von denen auch das diesjährige Cover gestaltet wurde. Der gemeinsame Nenner ist die Auseinandersetzung mit schwuler Erotik und Sexualität, sowohl explizit pornografisch als auch eher ästhetisch, politisch, satirisch und poetisch.
Porträts von lesbischen Orten: Archive, Ferienhäuser, Buchläden, Fußballteams, Beratungsstellen, Kulturzentren und
viele mehr.
Lesbisch-feministisches Leben ist nicht vorstellbar ohne die selbst geschaffenen Substrukturen über Jahrzehnte hinweg. Ohne die Orte, die notwendig waren (und sind), um sich einerseits zurückziehen und andererseits entfalten zu können. In 16 Porträts werden einige dieser Orte vorgestellt, ihre Metamorphosen im Laufe der Zeit, und ihre Gründerinnen kommen zu Wort.
Treffpunkte, sei es, um das Wissen über lesbische Geschichte zu vertiefen, um Kunst vorzustellen, Beratung zu erhalten, wilde Diskussionen zu führen oder einfach nur ein Bier, einen Kaffee oder Wein zu trinken und andere kennenzulernen oder Urlaub zu machen. All diese Orte sind ihren unermüdlichen, passionierten Akteurinnen zu verdanken, die sie teils (mit)gegründet haben und immer noch dabei sind. Freiräume bis heute: Kulturzentren, Buchläden, Archive, Ferienhäuser, Friedhöfe, Fußballteams – über verschiedene Kulturen und Sprachen hinweg.
Die Printausgabe enthält zusätzlich einige Bilder.
EUR 29,90
konkursbuch
208 Seiten
#ohne
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Farbige Aktporträts von Männern unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen sozialen Herkünften und sexuellen Identitäten. Interview mit einem der fotografierten Männer und ein Essay. Es gibt sehr viele Aktfotobücher von Frauen, weniger von Männern. Männeraktbände richten sich vor allem an schwule Männer. In den meisten dieser Bücher wird ein bestimmter »Körpertyp« favorisiert. Anja Müller fotografiert keine »Modells«, die einen bestimmten Blick befriedigen sollen, sondern zeigt die fotografierten Menschen individuell und nah. Ihre Bilder erzählen von den dargestellten Personen. Es gibt Männer, die sich ganz nackt zeigen, und andere, die etwas bedeckt halten, auch daraus entsteht eine sinnliche Spannung im Buch. Pressestimmen zur Fotografin »Um erotische Fotografien jenseits der konventionellen Darstellung geht es der Fotografin ... in ihren Bildern zeigt sich eine selten zu findende Vertrautheit und Gegenwärtigkeit.« (Märkische Allgemeine) »Weiche Konturen, sanftes Spiel von Licht und Schatten; in der Sekunde, da sie den Auslöser drückt, hält sie die Zeit an. Und es öffnet sich ein schwereloser Raum, wo Menschen ganz sie selbst sein können. Anja Müller hat etwas festgehalten, was ihnen nicht genommen werden kann.« (Neues Deutschland)
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