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Rowohlt E-Book; 1. Edition
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Was wäre wenn ... du dich in den personifizierten Tod verliebst?
Jemand Neuen kennenzulernen ist aufregend. Das erste Kribbeln im Bauch. Das Geheimnis, das dein Gegenüber umgibt. Die Unsicherheit, ob er sich auch für dich interessiert. Dylan genießt diese Erfahrung. Vielleicht genießt er sie sogar mehr als andere, denn durch eine chronische Erkrankung ist ihm schmerzlich bewusst, dass jeder Tag sein letzter sein könnte. Doch der Mann, der jetzt diese Gefühle in ihm auslöst, ist nicht irgendjemand. Genau genommen ist es nicht einmal ein Mensch. Dylan verliebt sich in den Tod. Und der Tod ist nur aus einem einzigen Grund zu Dylan gekommen: Weil sein Leben bald endet ...
Eine Liebe an der Grenze des Unmöglichen ... Band 2 des Death Duets von Dominik Gaida.
Queere New-Adult-Romance für alle Fans von Adam Silvera und Dustin Thao.
Düster, sexy und unwiderstehlich! Diese Sapphic Romance mit Horror-Elementen wird dich lange nicht loslassen: «Pleasure is nothing without pain.»
Salem will eigentlich nur vor ihrem gebrochenen Herzen davonlaufen. Als sie auf der entlegenen Blackridge Island in einem Bed & Breakfast eincheckt und der enigmatischen Besitzerin Rayne begegnet, spürt sie aber sofort eine unglaubliche Anziehung zu ihr. Unter den kritischen Augen der tiefreligiösen Inselgemeinschaft fühlt sich jeder Blick, jede Berührung, die Salem mit der mysteriösen Fremden austauscht, verboten an und trotzdem kann sie nicht widerstehen. Mit Rayne kann sie jede Fantasie ausleben, die sie so lange unterdrückt hat, jedem dunklen Gelüst nachgeben, für das sie sich früher geschämt hätte. Doch bald schon passieren merkwürdige Dinge im Hotel, und Salem hört Gerüchte über einen rachsüchtigen Engel, der das alte Gebäude heimsuchen soll. Als die ersten Gäste spurlos verschwinden, wird ihr eines klar: Das Böse lauert in Blackridge – und seine Augen sind auf Salem gerichtet.
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Im sechsten Band der «Stadtgeschichten» steht eine zutiefst ehrgeizige Fernseh-Talkshow-Moderatorin vor der Wahl zwischen nationalem Ruhm in New York und einem Ehemann und Kind in San Francisco. Wir lernen Russel Rand kennen, Top-Designer, verheiratet und trotzdem oberschwul. Die multisexuelle Hauseigentümerin Mrs. Madrigal und ihre Tochter genießen – jede auf ihre Art – die Freuden der Liebe auf Lesbos. Wieder geht es bunt zu in der Barbary Lane 28. Aber irgendwann ist jede Party zu Ende …
«Maupin ist ein vollendeter Entertainer, der eine ganze Generation zum Lachen gebracht hat. In seinem Talent, Liebe überzeugend darzustellen, gleicht er Dickens.» Times Literary Supplement
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Was wäre wenn … du den Tag, an dem deine große Liebe stirbt, wieder und wieder erleben musst?
Henry ist der Mensch, von dem Louis immer geträumt hat. Er ist sein Partner. Sein bester Freund. Die Liebe seines Lebens. Doch darauf nimmt das Schicksal keine Rücksicht. Als die beiden in einen schweren Autounfall verwickelt werden, stirbt Henry in Louis\' Armen. Für Louis bleibt die Welt stehen – buchstäblich. Denn als er am nächsten Morgen aufwacht, ist Henry wieder am Leben. Derselbe Tag beginnt noch einmal von vorn. Louis kann es kaum glauben. Er hat die Chance, Henry das Leben zu retten – doch was, wenn er dabei ein ums andere Mal scheitert?
Ebenso herzzerreißend wie originell. Band 1 des Death Duets von Dominik Gaida.
Queere New-Adult-Romance für alle Fans von Adam Silvera und Dustin Thao.
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Im fünften Band der «Stadtgeschichten» machen sich die Bewohner der Barbary Lane 28 auf in die majestätischen Redwood-Wälder nördlich von San Francisco. Zu einem Woodstock nur für Frauen und zu einem Männerlager, alles streng getrennt. Aber bald geht es fröhlich drunter und drüber, quer durchs Gebüsch und die sexuellen Neigungen. Eine Gesellschaftskomödie über Ehe, Freundschaft und erotische Nostalgie, voller witzig-boshafter Anekdoten und mit einer unverwüstlichen Sympathie für menschliche Schwächen.
«Ich habe Maupin gelesen – inhaliert – und ich habe mich schockverliebt.» eat.READ.sleep NDR Podcast
Kaveh Akbars faszinierender, von Presse und prominenten Leserinnen und Lesern gefeierter Debütroman führt vom Iran der 1980er-Jahre bis in die heutigen USA und ist eine Hymne auf all das, was uns bei der Suche nach Sinn und Bedeutung im Leben helfen kann: auf die Kunst, den Glauben an uns selbst, auf Liebe, Freundschaft und Mitmenschlichkeit. Nominiert für den National Book Award 2024.
Cyrus Shams, 29, ist kein Meister des täglichen Lebens. Er schreibt umwerfend gute Gedichte und nimmt zu viele Drogen. Seit er denken kann, ringt er mit den großen Sinnfragen, mit seiner sexuellen Identität und seiner Vergangenheit. Er war noch ein Baby, als das Flugzeug abgeschossen wurde, mit dem seine Mutter auf dem Weg aus Teheran in die Freiheit war. Ein tragischer Irrtum, ein sinnloser Tod, der ihn bis heute verfolgt. Cyrus sucht nach dem Sinn seiner Existenz und ist fasziniert von Märtyrern. Wie wäre es, sich einer Sache so zu verschreiben wie Jeanne d\'Arc oder Bobby Sands? Und wer war seine Mutter eigentlich, wohin sollte ihre Reise führen? Cyrus, ausnahmsweise nüchtern und eventuell verliebt, begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit, die ihn zu den Fragen der Zukunft führt.
«Ich werde diese Geschichte und die Menschen darin für den Rest meines Lebens in mir tragen.» John Green
«Dieses Buch vibriert vor Liebe zum Leben, zur Schönheit und zur Sprache. Ich bin voller Ehrfurcht.» Natalie Portman
«Elegant, schwindelerregend und verspielt – Märtyrer! ist ein großartiger Roman.» Lauren Groff
In einem Zustand größter Verzweiflung notiert Thomas Mann im April 1933: «Meine Befürchtungen gelten jetzt in erster Linie u. fast ausschließlich diesem Anschlage gegen die Geheimnisse meines Lebens. Sie sind schwer und tief. Furchtbares, ja Tötliches kann geschehen.»
Er selbst war im Schweizer Exil vorerst in Sicherheit − seine frühen Tagebücher aber waren in die Hände der Nazis gefallen. Von welchen «schweren und tiefen Geheimnissen» spricht Thomas Mann hier? Etwa von seinen homoerotischen Neigungen, die doch längst ein offenes Geheimnis waren? Oder eher von etwas ganz anderem, einer persönlichen Schuld, die dem «Furchtbaren, ja Tötlichen» eine mehr als nur rhetorische, ja tatsächlich lebensgefährliche Bedeutung verleihen würde?
Michael Maar verfolgt eine allzu lang übersehene Blutspur von den frühesten Erzählungen bis zu «Doktor Faustus» und dem «Erwählten» − und biografisch zurück bis zu einem traumatischen Erlebnis des jungen Thomas Mann in Neapel, wo das Motiv der Lebensschuld womöglich seinen schmerzlich-realen Ursprung hatte. Dabei erscheint nicht nur dieses gewaltige Werk in neuem Licht – sondern auch sein Schöpfer, für den die Schuld der Urgrund alles Geistigen war.
Ein melancholischer Wind weht durch die Straßen von San Francisco, aber die Familie hält zusammen.
Das San Francisco der Achtzigerjahre ist im Wandel. Eine Epidemie verändert das Leben in der Stadt, die Clubszene und gerade die queeren Viertel. Mittendrin stecken Mary Ann und Brian tief in ihrer Familienplanung, Michael Tolliver ist in Trauer, und Anna Madrigal vermisst ihre Tochter. Unterdessen bereitet sich ganz San Francisco auf majestätischen Besuch vor: Queen Elizabeth II. besichtigt die Stadt an der Bucht. Die Clique aus der Barbary Lane 28 macht jedoch weiter, wie wir sie kennen – mit viel Humor und eiserner Leichtfüßigkeit. Sie mögen keine biologische Familie sein, aber dafür ist es umsologischer, dass sie zusammenhalten.
Bittersüß und tief berührend: «Tollivers Reisen» gehörte zu den ersten belletristischen Werken, die AIDS thematisierten. Ein mutiger, trotz der Widerstände stets witziger und hinreißender Roman.
«Ich liebe Maupins Bücher aus demselben Grund, aus dem ich die Romane von Dickens liebe.» Christopher Isherwood
Erstmals in den Siebzigerjahren erschienen, hat Armistead Maupin sich mit seinem «Stadtgeschichten» Zyklus sowohl über soziale als auch über sexuelle Barrieren hinweggesetzt, noch bevor die LGBTQIA Community überhaupt so genannt wurde. Er lässt seine heterosexuellen und queeren Charaktere gleichermaßen Herzschmerz und Triumph, atemraubenden Schrecken und erfreuliche Zufälle erleben. Das Ergebnis ist eine funkelnde und süchtig machende Sittenkomödie.
«Man kann die Liebe nicht stärker erleben», notiert Thomas Mann 1943 über seine Beziehung zu Paul Ehrenberg. Die beiden begegnen sich 1899 in einem Münchner Salon. Ehrenberg studiert Tiermalerei, Thomas Mann ist Redakteur des «Simplicissimus» und schreibt an seinem ersten Roman «Buddenbrooks». Die Begegnung reißt den schüchternen Thomas aus seiner sorgsam gepflegten Distanz. Paul besucht mit ihm Kaffeehäuser und die Schwabinger Faschingsbälle – für den Lübecker Patriziersohn eine neue Erfahrung von Leichtigkeit und Lebenslust. Vielleicht findet er bei Paul sogar körperliche Erfüllung, wie ein neuer Blick auf die Quellen zeigt. Mehrere Jahre hält diese enge Freundschaft an. Aber auch danach behalten beide füreinander große Bedeutung – auch als sich die Wege 1933 trennen: Paul bleibt in Deutschland und arrangiert sich mit den Nazis, Thomas geht ins Exil.
Wie die Lebenswege der beiden verlaufen, wird von Oliver Fischer detailliert beschrieben – bis hin zum Roman «Doktor Faustus», in dem Thomas Mann der Liebe seines Lebens ein zwiespältiges Denkmal setzt: Als schillernder Geiger Rudi Schwerdtfeger geistert Paul Ehrenberg durch den Roman und wird am Ende von einer eifersüchtigen Geliebten erschossen.
«Romeo und Julia» in modernem, queerem Gewand mit einer düsteren Dark-Academia-Atmosphäre.
Alles hinter sich lassen. Von vorne anfangen. Genau das hat sich Josh von einem Studium an der Brynmor University versprochen. Aber nach dem Streit mit einem anderen Studenten steht er wie in seiner Schulzeit erneut als Außenseiter da. Zu allem Überfluss trifft er in Brynmor jetzt auch noch Finn Godwins wieder. Die Familien von Josh und Finn blicken auf eine jahrzehntelange Fehde zurück, und auch Finn und Josh sind in der Vergangenheit immer wieder aneinandergeraten. In Brynmor flammt ihre Rivalität von Neuem auf – bis sich durch eine erzwungene Zusammenarbeit völlig unerwartet Gefühle zwischen ihnen entwickeln. Finns älterem Bruder, dem Anführer der exklusiven Studentenverbindung Brynmor Dawn, ist das jedoch ein Dorn im Auge. Und er wird alles tun, um die beiden auseinanderzubringen …
Band 3 der Brynmor-University-Reihe. Unabhängig lesbar.
Familie ist Wahnsinn und Liebe zugleich.
Es ist das Konfirmationswochenende von Linnea. Die Tischkarten liegen bereit, die Familie ist geladen, aber die Zusammenkunft verheißt nichts Gutes.
Hanne, Linneas Tante, plant die Rückkehr in ihr Heimatdorf als großen Triumph. Sie ist nicht mehr zu Hause gewesen, seit sie damals «die Dicke» war. Inzwischen lebt sie in der Großstadt und führt eine glückliche Beziehung mit einer Frau. Zu Hause angekommen wird sie mit voller Wucht von der Vergangenheit eingeholt. Linneas Vater Bård ist der erfolgreiche Mann, der immer die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Als plötzlich alles anders läuft als geplant, gerät sein Leben aus den Fugen. Und Opa Nils will einfach nur gut sein. Doch was passiert, wenn gut nicht gut genug ist?
Eigentlich bin ich nicht so ist ein so scharfsinniger wie unterhaltsamer Familienroman über die Angst vor den Blicken anderer, aber auch über die Sehnsucht, gesehen und geliebt zu werden. Und über das Risiko, andere Menschen in das eigene Leben zu lassen.
Im dritten Band der Stadtgeschichten kehrt die höhere Tochter DeDe mit einer ganzen Schiffsladung von queeren Geflüchteten aus Kuba nach San Francisco heim. Doch damit fangen ihre Probleme erst richtig an, zu denen unter anderem ein lebensgefährlicher Psychopath gehört. Derweil macht sich Michael Tolliver beim schwulen Rodeo in Reno auf die Suche nach der Liebe und Brian Hawkins hält um Mary Anns Hand an...
«Maupin schreibt mit einem hinreißenden Schnodderton – ohne dabei über menschliche Abgründe und Dramen hinwegzuplaudern.» Brigitte
«NaoiseDolan führt uns mit viel Humor durch die Welt moderner Beziehungen und die damit verbundenen Absurditäten von Schamgefühlen. Es ist für mich jetzt schon das beste Buch des Jahres.» Anika Decker
Eine Gruppe von Freunden in ihren späten Zwanzigern, die einiges verbindet: Alle sind queer, alle sind mehr oder weniger irisch und leben zwischen Dublin und London. Celine und Luke verloben sich, ein Jahr später soll die Hochzeit stattfinden, dann werden die beiden glücklich bis ans Ende ihrer Tage zusammenleben. Doch Celine, begabte Pianistin, bedeutet das Klavierspiel mehr als alles andere, und Luke betrügt sie von Anfang an. Phoebe, die Trauzeugin, trinkt lieber Bier, statt sich endlich einen Job zu suchen. Archie, Lukes Trauzeuge und Exfreund, sollte eigentlich die Karriereleiter emporklettern, doch seine Gefühle für Luke stehen ihm im Weg. Und Vivian, Lukes Exfreundin, beobachtet die anderen wie in einem Reagenzglas.
Die banale Frage: Werden Celine und Luke heiraten?, nutzt Naoise Dolan aufs Raffinierteste für ein Sittengemälde ihrer Generation und beobachtet so einfühlsam wie ironisch fünf junge Menschen auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt.
Es sind die Siebziger, die Sonne scheint und wie bei einer Fahrt mit der Achterbahn jagt Maupin seine Leser:innen in rasantem Tempo durch die Straßen von San Francisco.
Mary Ann Singleton entscheidet sich untypisch impulsiv für den Umzug nach San Francisco. Der Überschaulichkeit Ohios trauert sie inmitten ihres aufregenden Neustarts im sonnigen Kalifornien kaum nach, denn hier an der Westküste schillern die unterschiedlichsten Persönlichkeiten um die Wette. Ein Zuhause findet sie bei der charismatischen Anna Madrigal, die für jede verlorene Seele einen Joint und einen Platz in ihrer kunterbunten Stadtvilla in der Barbary Lane parat hat. Die anderen Schützlinge der Hausherrin unterstützen Mary Ann bei ihren diversen Startschwierigkeiten - der Freigeist Mona, der Schürzenjäger Brian und der sympathische Michael werden aber auch ihre ganz eigenen Geschichten in der lebensfrohsten Stadt Amerikas erleben. Eines ist allen Charakteren gemeinsam: Sie suchen das ganz große Glück.
«Eine Komödie in ihrer klassischsten Form, mit einigen der schärfsten und stärksten Dialoge, die Sie in Ihrem Leben zu lesen bekommen werden.» The Guardian
Im zweiten Band der Stadtgeschichten haben alte und neue Fans von Armistead Maupin Gelegenheit, sich bei der Begegnung der Sekretärin Mary Ann Singleton mit einem teuflischen Kult zu gruseln (und zwischendurch heftig zu kichern), sich mit Michael «Mouse» Tolliver Sorgen darüber zu machen, ob seine Hoffnungen auf eine glückliche Zukunft mit Jon, dem Gynäkologen, berechtigt sind; das bisher geheime Anagramm im Namen der Vermieterin Anna Madrigal zu entschlüsseln und über Dutzende irrwitziger Missgeschicke, die den Leuten in San Francisco widerfahren, zu lachen oder zu weinen.
Klaus Mann verkörpert die bewegte erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wie kaum ein Zweiter – als schillernder Bohemien, als großer Schriftsteller. Thomas Medicus begleitet Klaus Mann (1906 bis 1949) auf den Stationen seines sehr modernen Lebens – von der behüteten Münchner Kindheit, der Karriere des Dandys in der Weimarer Republik, die der homosexuellen Emanzipation Vorschub leistete, bis zur Emigration in verschiedene europäische Staaten und in die USA. Klaus Mann war ein großer Reisender; irrlichternd zwischen den Kontinenten, publizierte er in ungebremstem Schreibfluss. Ein extremes Leben, immer auch überschattet von Drogen und Ausschweifungen, einem Todeswunsch von früh auf. Dann die Rückkehr nach Deutschland 1945 als amerikanischer GI, schließlich die düsteren letzten Jahre bis zu seinem Freitod in Cannes.
In seiner großen Biographie erzählt Thomas Medicus dieses unwahrscheinliche Leben und ergründet dessen Obsessionen und Triebkräfte. Bestimmend waren der Dauerkonflikt mit dem Vater Thomas Mann, die zahlreichen politischen Kämpfe, seine Amouren, das enge Verhältnis zur Schwester Erika. Eine glänzende Neueinschätzung dieses funkelnden Schriftstellers und Deuters seiner Epoche, die hier als eindrucksvolles zeitgeschichtliches Panorama wiederersteht.
«Früher war ich ein Tiermagier. Jetzt bin ich etwas anderes. Etwas Dunkleres ...»
Die Verbindung zu magischen Wesen ist für einen Tiermagier so selbstverständlich wie das Atmen. Sie endet erst mit dem Tod ... oder wenn man wie Gaige von den Toten auferweckt wird, um als unsterblicher Assassine zurückzukehren. Gaige weiß nicht, ob er sich an dieses neue Leben gewöhnen kann. Oder ob er Kost je verzeihen kann, dass er es ihm auferzwungen hat.
Als Anführer der Assassinen ist es Kosts Pflicht, dafür zu sorgen, dass es seinen Leuten gut geht. Aber als derjenige, der für Gaiges Qualen verantwortlich ist, kann er nur dabei zusehen, wie der ehemalige Tiermagier mit seinen neuen Fähigkeiten und dem Verlust seiner Tierwesen kämpft. Gaige schafft es einfach nicht, die Schattenmagie der Assassinen zu bändigen. Aber unkontrollierte Magie ist gefährlich. Sehr gefährlich …
Verzweiflung und Sehnsucht. Angst und Liebe. Kost und Gaige. Epische New Adult Fantasy mit zwei queeren Protagonisten.
Ein Spin-off zur beliebten «Tiermagier-Trilogie». Unabhängig lesbar.
Kultautor Armistead Maupin überrascht mit einem neuen Roman aus dem beliebten «Stadtgeschichten»-Universum – den legendären Vorgeschichten zur \"Serie der Stunde\" (Spiegel online) auf Netflix
Lady Mona Roughton ist keine Aristokratin, wie sie im Buche steht. Der geerbte Adelstitel kommt mit einem altehrwürdigen Anwesen, das mehr Risse hat als ihre Ehe mit dem verstorbenen Lord. Damit der Freigeist aus San Francisco ihr neues Leben im ländlichen England halten kann, wird das stattliche Easley House prompt zur gewinnbringenden Touristenfalle. Zum Glück steht ihr Adoptivsohn Wilfred zur Seite, der einst vor der Deportation durch Thatchers eiserne Legislation floh. Denn als die Amerikanerin Rhonda ein Zimmer mit ihrem Ehemann mietet, braucht Mona jede Hilfe, die sie kriegen kann … Zusammen finden sie heraus, was es wirklich bedeutet eine Familie zu sein. Ein lesbischer Hund darf dabei natürlich nicht fehlen. Das Beste? Besuch aus der Barbary Lane steht an.
Für Fans des «Stadtgeschichten»-Kosmos und diejenigen, die es werden wollen - Monas Abenteuer im England der 90er Jahre sind kultig, amüsant und queer
Nachdem Angelo Tijssens Kritiker:innen und Zuschauer:innen auf der ganzen Welt mit seinem Film Close begeistert hat, legt der flämische Drehbuchautor nun sein kunstvoll erzähltes, außerordentlich berührendes Romandebüt vor.
Wie überlebt man die größte Einsamkeit, den tiefsten Schmerz? Und wie wird aus erfahrener Ablehnung mutige Selbstbehauptung? Ein junger Mann kehrt nach dem Tod der Mutter in seine Heimat, an die Küste Flanderns zurück. Hier trifft er nach vielen Jahren seine erste große Liebe wieder, die ihm nach wie vor Nähe und Zuflucht spendet. Er stellt sich aber auch den schmerzhaften Erinnerungen an seine traumatische Kindheit. Es sind Reminiszenzen an seine ihn misshandelnde Mutter und die Entdeckung seiner Homosexualität in einer Welt, in der es dafür keinen Platz gab. Seine Reise verbindet Liebesgeschichte, Abschied von der Vergangenheit und hoffnungsvollen Neubeginn auf eindrucksvolle Weise.
An Rändern ist ein schmaler Roman mit größter Wirkung: Auf wenigen Seiten entfaltet er eine ungeheure Wucht, ist verstörend und herzerwärmend, traurig und unglaublich empowernd zugleich. Ein Text mit Nachhall.
«Ein bestechender, leuchtender Text, der in eindringlichen Bildern vom Wesentlichen erzählt.» Yael Inokai
Zwei Mädchen, die zu Frauen heranwachsen. Zwei Freundinnen, die zu schlimmsten Feindinnen werden: Die fügsame Nel und die Rebellin Sula sind als junge Mädchen unzertrennlich, als sie in ärmlichen Verhältnissen in einer Kleinstadt in Ohio aufwachsen, die ausgerechnet «Bottom» heißt. Während Nel dort eine Familie gründet, flieht Sula zu den fortschrittlichen Idealen der Großstadt. Als sie nach zehn Jahren zurückkehrt, hat sich zwischen den beiden alles verändert. Nel und Sula müssen sich mit den Folgen ihres Handelns und dem schrecklichen Geheimnis aus ihrer Kindheit auseinandersetzen.
Erschreckend, komisch und tragisch – «Sula» ist ein Buch voller Liebe und Leben, Freundschaft und Verrat.
Ein funkensprühender, politisch hochaktueller Roman über den Bürgerkrieg in Sri Lanka, den Sinn des Lebens und Sterbens und die Frage, was Menschsein bedeutet.
Colombo, Sri Lanka, Anfang der Neunzigerjahre. Maali Almeida, ein verkappt schwuler Kriegsfotograf und Zocker, erwacht eines Morgens im Jenseits, das eine himmlische Einwanderungsbehörde zu sein scheint. Während sein toter Körper gerade im Beira Lake versinkt, hat Maali keinen blassen Schimmer, von wem und warum er umgebracht wurde. Mitten im Bürgerkrieg ist die Liste der Verdächtigen leider bedrückend lang, wovon all die Geister und Dämonen, die ihn ab jetzt begleiten, ebenfalls ein furchterregendes Lied singen können. Doch auch im Leben nach dem Tod ist Zeit ein knappes Gut: Sieben Tage bleiben Maali, um herauszufinden, was geschehen ist. Und noch etwas treibt ihn um: Wie kann er mit den beiden ihm am nächsten Menschen Kontakt aufnehmen, um ihnen mitzuteilen, wo die Negative einiger hochbrisanter Fotos versteckt sind, die Sri Lanka in Aufruhr versetzen und der Welt zeigen sollen, was in seiner Heimat geschieht?
«Karunatilaka begegnet einer grausamen Zeit in seinem Land mit großer Kunst.» The Guardian
«Brillant und voller Übermut … ein großes Lesevergnügen!» Times Literary Supplement (TLS)
«Wie vor ihm Salman Rushdie in Mitternachtskinder, Günter Grass in Die Blechtrommel und Michail Bulgakow in Der Meister und Margarita spielt auch Karunatilaka auf äußerst souveräne Weise mit der literarischen Norm und liefert jenseits von Politik, Geschichte, Religion und Mythologie tiefe Einblicke in das alltägliche Leben Sri Lankas.» The New York Times
«Der Roman sprudelt vor Energie, Einfallsreichtum und Ideen.» Die Booker-Prize-Jury
Sunday Times-Bestseller, National Bestseller in den USA; Washington Post, Times (UK), Financial Times und The Guardian Best Fiction Book of 2022, New York Times 100 Notable Books of 2022
Ein Boot auf der Themse in den schillernden Dreißiger Jahren. Dort geht es um Freundinnen, Schwestern, die Liebe und das turbulente Leben. Unwiderstehlich unterhaltsam erzählt uns Mary Renault über Lebensentwürfe jenseits der Schubladen und Konventionen. «Freundliche junge Damen» ist ein charmanter und intelligenter Roman über Männer, Frauen und Freiheit – eine Wiederentdeckung der besonderen Art.
Elsie ist behütet und naiv - und sie ist unglücklich. Die Eltern und das düstere Dorf im Cornwall erdrücken die Siebzehnjährige regelrecht, so dass es nicht verwundert, dass sie sich in den ersten präsentablen Mann verliebt: Peter. Der Arzt aus London rät ihr, von zu Hause abzuhauen und nach London zu ihrer Schwester Leonora zu gehen. Dort staunt Elsie nicht schlecht: Leo lebt auf einem Hausboot auf der Themse und schreibt Western, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Und sie teilt Boot und Bett mit einer Frau. Als Peter auf dem Boot zu Besuch kommt und seine Aufmerksamkeit von einer freundlichen jungen Dame zur nächsten schweifen lässt, hat das für alle überraschende Folgen...
Endlich auf Deutsch: Mary Renaults Roman ist ein moderner Klassiker und ein frühes Beispiel für Literatur mit LGBTQ-Themen.
EUR 9,99
(KU)
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Ein hochemotionaler queerer Liebesroman in einem atemberaubend schönen Dark-Academia-Setting.
EINE ELITÄRE UNIVERSITÄT
Als Samuel das erste Mal die Brynmor University sieht, ist er überwältigt: Die jahrhundertealten Gebäude thronen majestätisch auf den Klippen an Cornwalls Küste. Doch im Gegensatz zu den anderen Erstsemestern ist er nicht zum Studieren hier.
EINE GEHEIME STUDENTENVERBINDUNG
Samuel ist nur in Brynmor, weil er herausfinden will, was hier vor zehn Monaten passiert ist. Sein Bruder hatte damals einen Unfall, liegt seitdem im Wachkoma. Die Umstände wurden nie aufgeklärt. Samuel entdeckt allerdings Hinweise auf eine mysteriöse Studentenverbindung mit gefährlichen Aufnahmeritualen.
EINE SCHICKSALHAFTE BEGEGNUNG
Liebe ist das Letzte, wonach Samuel der Sinn steht. Doch als er Connor, einen anderen Studenten, kennenlernt, kann er sich nicht gegen das Herzklopfen wehren. Die beiden kommen sich langsam näher, nicht ahnend, dass die Schatten der Vergangenheit bereits nach ihnen greifen …
«Wir leben so viele Leben in unserem Leben, kleinere Leben mit Menschen, die kommen und gehen, Freundinnen und Freunden, die verschwinden, Kindern, die groß werden, und ich weiß nie, welches meiner Leben den eigentlichen Rahmen bildet.»
Eine Frau liegt mit hohem Fieber im Bett. Plötzlich verspürt sie den Drang, einen bestimmten Roman wiederzulesen. Darin: ein Gute-Besserungs-Wunsch von vor langer Zeit, geschrieben von Johanna, ihrer Ex-Freundin. Während sie das Buch durchblättert, werden Szenen aus ihrer Vergangenheit lebendig, Ereignisse und Menschen, die sie nicht vergessen kann. Johanna, inzwischen eine berühmte Fernsehmoderatorin, mit der sie einst die Literatur entdeckte. Niki, die irgendwann spurlos verschwand. Alejandro, der ein Kind mit ihr wollte, obwohl ihre Liebe nie eine Zukunft hatte. Und Brigitte, so schwer zu fassen und mit einem schmerzhaften Geheimnis. Aus den Erinnerungs- und Erlebnisfragmenten entsteht ein ganzes Leben.
Menschen sind mehr als entweder oder. Dennoch sind unsere Sprache, unsere Medien, unser Alltag von der Annahme geprägt, es gebe nur zwei Geschlechter, die einander binär gegenüberstehen. Werbung, Spielzeug, Kleidung und Geschichten, Er- und Beziehungsmodelle, sogar Algorithmen und die Wissenschaften – unsere gesamte Kultur ist davon durchzogen. Im Alltag begegnet uns die Zweigeschlechterordnung überall: im Sport, beim Klamottenkaufen, auf öffentlichen Toiletten und beim Bürgeramt, beim Dating und auf Social Media. Doch das Zweigeschlechtersystem ist nicht nur unvollständig, es schließt auch aus. Für viele Menschen passt es nicht. Es fühlt sich falsch an. Das Wissen darum und die mediale Aufmerksamkeit nehmen zu. Doch mit steigender Sichtbarkeit werden auch trans- und queerfeindliche Stimmen lauter und versuchen mit aller Kraft, die binäre Geschlechterordnung zu verteidigen. Dabei steckt in der Überwindung des starren binären Systems emanzipatorisches Potenzial für alle Menschen.
Was wären wir ohne Zweigeschlechterordnung? Können wir sie überwinden? Was hätten wir davon? Lydia Meyer entwirft eine Welt, in der die alten Grenzen obsolet geworden sind, und schöpft dabei aus eigenen Erfahrungen als Person, für die die binäre Ordnung nicht funktioniert. Ein Buch für alle, die es wagen wollen, alte Normen und Zwänge hinter sich zu lassen.
Nach Wie sollten wir sein? und Mutterschaft ein neues Werk von der Vordenkerin einer neuen Weiblichkeit. Wie alle Bücher von Sheila Heti oszilliert auch dieses zwischen den Genres. Reine Farbe ist philosophisches Traktat, modernes Märchen und die realistische Erzählung einer Freundschaft zwischen zwei jungen Frauen in schwierigen Zeiten. Die Prämisse: Gott schuf die Welt in sechs Tagen, betrachtet sie seit nunmehr 4,5 Milliarden Jahren mit dem Pinsel in der Hand und überlegt, ob es nicht klüger wäre, eine neue, bessere Version anzugehen.
Mira ist aber in dieser ersten Welt zu Hause. Sie teilt die Menschen in Vogel-, Fisch- und Bärenwesen; sie selbst ist ein Vogel (flüchtig, scheu), ihre Freundin Annie ein Fisch (sozial, engagiert, ein Schwarmtier). Miras Vater wiederum, der einen starken Einfluss auf sie ausübt, ist ein (machtvoll emotionaler) Bär. Und sein Tod für sie kaum zu verwinden.
Ein modernes Märchen über die Macht der Liebe und das Ende der Welt. Von einer der eigensinnigsten und überraschendsten Schriftstellerinnen unserer Tage.
Wieder hat Ralf König seine Gemeinde im Internet über Monate fast täglich mit einem Strip amüsiert und getröstet. Konrad und Paul treiben durch einen zweiten Coronawinter, immer noch mit Maske, aber mit wachsender Lust auf Partys, Ausgelassenheit und auf das neue Album von ABBA. Doch zur Pandemie gesellen sich noch ganz andere Sorgen, was in diesen Zeiten ja wirklich niemanden wundert. Aber nach Jahrzehnten scheinbar problemloser Koexistenz zweier gänzlich unterschiedlicher Charaktere stellen sich Konrad und Paul mit einem Mal und aus gutem Grund die erschreckende Frage: Was, wenn ihre Liebe fort ist?
«Er gehört zu jenen Komikern, die über sich selbst lachen können, und noch wichtiger vielleicht: zu jenen Komikern, bei denen auch das Publikum über sich selbst lacht. Wer lacht, gewinnt Distanz zu den Dingen und zu sich selbst. Wann wäre das je nötiger gewesen als jetzt?» Spiegel Online
«UND WER TOT IST, WIRD EIN STERN.»
10 Jahre ohne Dirk Bach
Schauspieler, Comedian, legendärer Dschungelcamp-Moderator, Gefährte – Dirk Bach war auf vielen Bühnen und in vielen Rollen zu Hause, war gesellschaftlich engagiert und vor allem sehr vielen Menschen ein guter Freund. Am 1. Oktober 2022 jährt sich Dirks plötzlicher Tod zum zehnten Mal, und zu diesem Anlass erinnern sich Freund*innen und Weggefährt*innen in Briefen an ihren Herzensmenschen – allen voran Hella von Sinnen, die ihr halbes Leben mit Dicki teilte. Aber auch Bastian Pastewka, Olivia Jones, Udo Lindenberg, Anke Engelke, Jürgen von der Lippe, Maren Kroymann, Jürgen Domian, Mary Roos, Sandra Maischberger, Georg Uecker, Angelika «Lütte» Mann, Peter Plate & Ulf Sommer, Sonja Zietlow und viele andere erzählen in diesem bunten Buch kleine und große Geschichten über einen kleinen großen Mann, dessen Verlust noch immer schmerzt.
Die Zeit sprach vom \"besten Comedyprogramm aller Zeiten\", auf Netflix war ihre Show ein riesiger Erfolg - die australische Komikerin Hannah Gadsby ist eine Sensation. Ihr Buch berührt und bewegt nachhaltig. Sie stellt sich die Frage: Was macht ein Comedian, wenn die Realität nicht mehr zum Lachen ist? Hannah Gadsby hat sich entschieden, aufzuhören mit Comedy und stattdessen zu erzählen, was nach der Pointe wirklich passiert. Gadsby wuchs in Tasmanien auf, wo Homosexualität noch bis 1997 unter Strafe stand. Lange Zeit hat sie mit einigem Erfolg aus ihrer Außenseiterposition als lesbisches Landei Kapital geschlagen, dabei aber die eigene Verletzlichkeit aus dem Blick verloren. Im Buch erzählt sie − noch immer mit Humor −, wie sie sich in einem schmerzhaften Prozess ihren Traumata gestellt hat, um schließlich Frieden mit sich zu schließen, nicht aber mit der Gesellschaft. Denn sie rechnet auch ab mit den frauenfeindlichen Traditionen in Kunst, Gesellschaft und Politik. Ihr Buch ist klug, heilsam, stimmt nachdenklich und ist lebensverändernd.
Nordkorea, mon amour. Starke Empfindungen sind Claudia Aebischer eigentlich fremd. An der Spitze einer Delegation junger Kulturschaffender reist die Fünfzigjährige ein letztes Mal nach Pjöngjang: zur feierlichen Eröffnung der dortigen Deutschen Bibliothek. Doch schon kurz hinter der chinesischen Grenze sieht sie sich mit einer Erscheinung konfrontiert, die eine alte Sehnsucht in ihr weckt. Eine Begegnung, die alles neu und anders macht – gibt es das? Das Phänomen hat, wie Claudia erfährt, einen Namen. Sunmi ist Germanistin, Dolmetscherin und Agentin der DVRK.
Von seiner Reise nach Nordkorea 2017 brachte Andreas Stichmann keine literarische Reportage und kein erzählendes Sachbuch heim, sondern die Idee zu einem Roman. «Eine Liebe in Pjöngjang» ist mehr als das, es ist ein Abenteuer. Die unwahrscheinliche Geschichte einer Liebe zwischen zwei ungleichen Frauen, zwei Lebensaltern, zwei Kulturen. Ein Buch, das sich das Fremde anverwandelt wie jemand, der sich verliebt: schlagartig, voller Hingabe, geblendet vom Leuchten der eigenen Projektionen.
Ein Sommertag Ende der Achtziger, sechs junge Leute fahren ans Meer. Auf dem Rückweg ein schrecklicher Unfall: Es sterben ein junges Paar, das am nächsten Tag hätte heiraten sollen, und eine Brautjungfer; die andere überlebt schwer verletzt. Kaum blessiert sind Martin, der Arztsohn, und Connor, der eigentlich nicht zur Clique gehörte. Er saß am Steuer.
Der ganze Ort Mullinmore ist wie gelähmt. Und nach dem Prozess wird Connor nach England geschickt. Niemand weiß, dass er noch vor etwas ganz anderem flieht. Bald bricht er den Kontakt zu den Eltern ab. Connnors Schwester wird derweil von Martin umworben. Die beiden heiraten, und die Ehe wird für Ellen ein Unglück.
Zwanzig Jahre später betritt ein Gast eine Bar in New York. Er versteht sich sofort gut mit dem jungen Barkeeper. Dann stellen sie fest, was sie verbindet. Und jenseits des Atlantiks, in einem kleinen Ort im County Cork, löst dies eine dramatische Kette von Ereignissen aus.
Ein Buch über einen außergewöhnlichen Deutschen im 20. Jahrhundert: Baron aus uraltem Geschlecht, Beau im Berlin der 1930er Jahre, in dieser Zeit zweitbester Tennisspieler der Welt, für viele der eleganteste Spieler aller Zeiten. Selten ist ein Deutscher gewinnender aufgetreten. Der Hitler-Gegner musste 1938 ins Gefängnis wegen seiner Liebe zu einem Mann. Später heiratete er die reichste Frau der Welt, die Woolworth-Erbin Barbara Hutton, die ihn noch attraktiver fand als seinen Vorgänger Cary Grant. Gottfried von Cramm: ein Weltstar, geliebt und geachtet, über Jahrzehnte wahrgenommen als Gesicht eines Deutschlands, das man mögen kann. Der «schöne Deutsche» als ein Gegenbild zum «hässlichen Deutschen», als der wir lange Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg angesehen wurden.
Jens Nordalm konnte für das Buch das Privatarchiv der Familie von Cramm auf Schloss Bodenburg nutzen, mit Briefen und Aufzeichnungen des «Tennisbarons» und vieler seiner Angehörigen. Das Buch enthält zahlreiche Fotos, die zuvor noch nie veröffentlicht wurden.
«Mein Buch soll Mut machen, sein Leben zu leben, wie man es gerne möchte. Mit allen Konsequenzen.»
Alle kennen Olivia Jones – aber kennen Sie «Oliver Jones»? Den Mann, der als Teenager alles auf eine Karte setzte, um endlich das zu werden, was andere damals verachteten: ein Mann in Frauenkleidern?
In diesem Buch lässt Oli(via) erstmals 50 Jahre des schrillsten deutschen Doppellebens «ungeschminkt» Revue passieren. All das, was bisher noch nie so offen erzählt wurde: Geschichten von Enttäuschungen, familiären Tragödien, von Armut, Liebe, Humor, Skandalen und Durchhaltevermögen. Und vor allem: vom Mut und der Freude am bunten Leben in all seinen Facetten.
Blicken Sie mit Olivia hinter die verrückten Kulissen von Deutschlands buntestem Familienunternehmen, der einzigartigen «Olivia-Jones-Familie», und tauchen Sie ein in Olivias außergewöhnliche Welt: extrovertiert, glitzernd, aber auch liebevoll und wertschätzend – denn in Olivias Umfeld darf jeder so sein, wie er ist.
Mit Beiträgen von Hella von Sinnen, Dolly Buster, Guido Maria Kretschmer, Wolfgang Kubicki und vielen mehr.
Eine beißend komische, zeitgenössische Beziehungsgeschichte, zärtlich und einfühlsam erzählt.
«Aufregende Zeiten» spielt im Hongkong der Gegenwart und erzählt die Geschichte einer Dreiecksbeziehung zwischen zwei jungen Frauen und einem Mann.
Ava ist 22 und hat keine Ahnung, was sie mit ihrem Leben anstellen soll.
Doch dann trifft sie Julian. Einen Banker. Einen Banker, der gerne Geld für sie ausgibt. Und plötzlich findet sie sich im Gästezimmer seiner Wohnung wieder und trinkt Clos Vougeot, spricht über schwankende Kurse und hat Sex. Ihre Einkommensunterschiede sind groß, und sie bewahren die selbsternannte Linke und Feministin Ava vor unangenehmen Fragen. Oder macht es sie vielleicht zu einer schlechten Feministin, dass er für alles zahlt?
Das wird sie herausfinden, sobald es vorbei ist. Julian verreist für längere Zeit – und Edith tritt auf den Plan. Edith, die ihr zuhört, wenn sie spricht, und ihr Freesien und Tulpen schenkt. Aber dann kehrt Julian doch unerwartet nach Hongkong zurück ...
«Aufregende Zeiten» ist der wilde, intelligente Debütroman einer dezidiert politischen Autorin, die über Beziehungsdynamiken, Machtfragen, finanzielles und
emotionales Kapital nachdenkt, ohne sich dabei irgendwelchen Tabus zu unterwerfen. Das Debüt einer jungen Stimme, die laut, deutlich und sehr besonders ist.
Eine dieser Nachrichtenmeldungen: Ein neuartiges Virus ist in China aufgetaucht. Gähn. Da hätte ja gleich der sprichwörtliche Sack Reis umfallen können. Aber nur wenige Monate später tritt die Menschheit voll auf die Bremse: Der Eurovision Song Contest fällt aus! Die Irritation ist groß, auch bei Konrad und Paul in Köln: Lockdown? Zu Hause bleiben? Und das im Frühling, wenn Pauls Hormone Samba tanzen und sein Sperling piept!
Was folgt, ist ein Corona-Tagebuch in Comicstripform. Jeden Tag kommentiert Ralf König mit Hilfe seines beliebten Männerpaares die neue Situation. Zu Hause bleiben, da wird telefoniert und geskypt, was das Zeug hält, plötzlich erinnert man sich an alte Freunde, philosophiert über Sinnkrisen und bedauert, den mürrischen Vater im Seniorenstift nicht besuchen zu dürfen, den man auch vorher nicht besucht hat! Und da das Leben trotz Virus weitergeht, verknallt sich Paul ausgerechnet jetzt in den hinreißenden Filialleiter des nächstgelegenen Supermarkts, den angeblich schönsten Mann Kölns! Aber wie sich dem Mann annähern, mit Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz?
Seit dem denkwürdigen März 2020 erfreut Ralf König auf seinen Facebook- und Instagram-Profilen täglich seine vieltausendfache Leserschaft mit Kurzcomics zur Coronakrise. Und in den Kommentarleisten wird stets gefragt, ob es das auch bald als Buch gibt. Ja, gibt es! Sämtliche Konrad-und-Paul-Folgen aus dem Internet sind nun hier gesammelt und in einem Rutsch zu lesen. Da kann man wirklich schön zu Hause bleiben.
Wie alles begann - die legendären Vorgeschichten zur \"Serie der Stunde\" (Spiegel online) auf Netflix.
Wiedersehen in der Barbary Lane
Michael Tolliver, der heimliche Held der «Stadtgeschichten», ist mittlerweile 55 Jahre alt. Er betreibt ein erfolgreiches Gärtnerunternehmen und ist verheiratet mit dem 25 Jahre jüngeren Ben. Sicher, die Haare sind grau geworden, er hat einen Bauch bekommen, und der Rücken macht auch nicht mehr alles mit. Aber eigentlich geht es Michael gut. Bis ihn die Nachricht ereilt, dass Anna Madrigal einen Herzanfall erlitten hat. Nun liegt sie im Koma. Und so versammelt sich – wie es scheint zum letzten Mal – die alte Truppe aus der Barbary Lane um ihre ehemalige Vermieterin und transsexuelle Übermutter ...
«Das Warten hat sich gelohnt.» NEON
Ralf König, der vielfach preisgekrönte Meister des intelligenten deutschen Comics, kehrt pünktlich im 30. Jubeljahr der Erstveröffentlichung seines Bestsellers \"Der bewegte Mann\" (verfilmt mit Til Schweiger) mit einem Werk aus seiner beliebten Serie über das Kölner Schwulenpärchen Konrad und Paul zurück!
Konrad und Paul sind in den Wechseljahren oder, wie es hier hübsch euphemistisch heißt, in der \'Andropause\'. Auch Männer werden eben älter, sogar schwule.
Ausgerechnet Paul Niemöser passiert völlig unvorhergesehen die Tragödie schlechthin: Er wird älter! Ab seinem 48. Lebensjahr schlägt die Andropause gnadenlos zu, und auch seine Freunde jammern und greinen. Dass die Sehkraft nachlässt und die Haare grau werden, mag noch angehen, aber bei Störungen der Libido hört der Spaß auf! Und so sitzen die gedemütigten Mannsbilder auf rückenfreundlichen Sofapolstern und sprechen sich gegenseitig Trost zu, während der Testosteronpegel allmählich abnimmt... und abnimmt... und abnimmt.
Wäre das Thema \'Klimakterium virile\' nicht so deprimierend, man könnte darüber lachen. Aber altersbedingte Symptome wie die Verringerung des Hodenvolumens sind nun wirklich kein bisschen komisch! Und doch wäre es, nun ja, gelacht, wenn Ralf König nicht auch noch aus diesem superernsten Thema den einen oder anderen Tropfen leicht bittersüß schmeckenden Humor destillieren könnte. Und eine Gelassenheit, die seiner Weisheit geschuldet ist – denn die nimmt ja bekanntlich beim Älterwerden zu.
Ein Werk der Reife also und eine ganz unverlogene Auseinandersetzung mit dem Unvermeidlichen.
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